Warum Stressreduktion und Entspannung wichtige Faktoren für ein starkes Immunsystem sind und wie man dafür sorgt.

Dem Alltagsstress entgehen und entspannt in die Freizeit starten – eine wichtige Basis, um das Immunsystem zu stärken und für neue Herausforderungen gewappnet zu sein. Dies wurde bereits in zahlreichen Studien belegt. Wie genau Entspannung für ein gut funktionierendes Immunsystem sorgt, verraten wir in diesem Blogbeitrag.

Abwehrkräfte zu stärken ist besonders in stressigen Zeiten wichtig – sowohl physisch als auch psychisch. Laut einer Studie des Allergosan Instituts fühlen sich rund 85 Prozent der Österreicher gestresst, jede/r Dritte hält sich gar für unmittelbar Burnout-gefährdet.

Reine Nervensache
Während unser „Entspannungs“-Nerv, der sogenannte Parasympathikus, dann aktiv wird, wenn wir es uns passiv im Thermalbecken oder einem kuscheligen Bett gemütlich machen, ein Buch lesen oder uns eine wohltuende Massage gönnen, ist sein ziemlich sympathisch klingender Gegenspieler, der Sympathikus, so etwas Ähnliches wie der Problemlöser des Nervensystems bei Stress, Angst oder in Gefahrensituationen. Der Sympathikus steigert Puls, Blutdruck, Stoffwechsel und Durchblutung. Da unser Alltag mit Zeitdruck, digitalem Overflow und Genussmittelkonsum jedoch zunehmend einem dauerhaften Ausnahmezustand gleicht, ist der Sympathikus zum Enfant terrible des menschlichen Nervensystems 2.0 geworden.

Vielfältige Möglichkeiten zur Entspannung
Bei Stress, aber auch bei körperlicher Symptomatik, wie hohem Blutdruck, sollte man sich daher bewusst seinem Parasympathikus widmen. Schließlich gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, Körper und Geist Entspannung zu bieten, um so Erkrankungen vorzubeugen. Ob geführte Achtsamkeits-Einheiten, Wassergymnastik im heilsamen Thermalwasser, Entspannungstraining oder funktionales Training – im Quellenhotel Heiltherme Bad Waltersdorf wird täglich ein umfangreiches Gesundheitsprogramm zur körperlichen und geistigen Entspannung angeboten. Aktiv und passiv, zu Land und auch zu Wasser – wie beispielsweise bei Watsu®, einer speziellen Form der Körpertherapie, die im wohltuenden Thermalwasser angewendet wird und nicht nur den Stresspegel, sondern auch den Blutdruck nachweislich senkt.

Stressreduktion durch Bewegung

Bewegung stärkt das Immunsystem nachweislich – bereits 20 Minuten tägliches Training helfen dem Körper dabei, wichtige Abwehrkräfte aufzubauen. Gleichzeitig hilft Sport beim Stressabbau: Mit der körperlichen Betätigung kann man sich einerseits komplett auspowern, was sich positiv auf das Schlafverhalten auswirkt. Andererseits reagiert der Körper auf die beim Training freigesetzten Hormone (z. B. Adrenalin und Cortisol), die bei regelmäßigem Sport in geringerer Menge freigesetzt werden. Moderater Ausdauersport oder Spaziergänge im Wald, wo die Terpene in der Luft auch gleich unser Immunsystem stimulieren und der Blutdruck sinkt, sind die ideale Möglichkeit zur Ruhe zu kommen und wieder neue Energie zu sammeln. Die Sonne sorgt bei Sport im Freien zusätzlich für die entsprechende Vitamin-D-Zufuhr.

 

Entspannungstechniken erlernen

Schon mal richtig geatmet? Es mag sich merkwürdig anhören, aber richtiges Atmen sollte gelernt sein. Es gibt eine Vielzahl an Atemtechniken, die die Stressreduktion unterstützen. Vom autogenen Training, über Yoga, bis hin zur Meditation – diese Entspannungsformen nehmen aktiv Einfluss auf Körper und Geist und sorgen für einen wirksamen Entspannungszustand. 15 Minuten am Tag reichen aus, um stressigen Alltagssituationen zu entfliehen und die eigenen Abwehrkräfte zu stärken. Gezielte Entspannung kann man also mit dem richtigen Know-how erlernen, beispielsweise beim Entspannungs- und Achtsamkeitstraining im Quellenhotel Heiltherme Bad Waltersdorf.

Gib deinem Körper heiß & kalt

Regelmäßiges Kneippen und Saunagänge mit anschließender kalter Dusche und einem Sprung ins eiskalte Tauchbecken aktivieren abwechselnd Parasympathikus und Sympathikus und können so die Selbstregulation des Nervensystems nachhaltig trainieren. Der Gang in die Sauna beruhigt die Muskulatur und fördert die Beweglichkeit der Gelenke. Die Abkühlung nach dem Saunagang hingegen wirkt belebend – aus diesem Grund sind Wechselduschen und Kneipptherapien auch so gut für das Immunsystem. Da jeder Mensch individuell reagiert, ist es ratsam nicht zu spät am Abend zu saunieren, denn manche Menschen reagieren auf den abschließenden „Kälteschock“ nicht sofort mit Entspannung und Bettschwere, sondern erst mit körperlicher Aktivierung. Um die natürlichste und wichtigste Regenerationsquelle des Menschen, den Schlaf, nicht zu sabotieren wäre es also ratsam früher zu schwitzen und auf ausreichend Dunkelheit und eine kühle Raumtemperatur von ca. 16-18 °C im Schlafzimmer zu achten.

Vom Schlaf zur Entspannung

Ausreichend Schlaf ist unerlässlich für ein gut funktionierendes Immunsystem. Er erfüllt uns mit entspannter Energie, die wir benötigen, um uns auf einen stressigen Tag vorzubereiten. Wer zu wenig Schlaf bekommt – durchschnittlich sollte die Schlafzeit zwischen sechs und acht Stunden dauern – ist meist unkonzentriert, launisch und kann nicht klar denken. Bei Ein- und Durchschlafstörungen sollte man deshalb Rituale einführen, die den Körper auf das Schlafengehen vorbereiten. Und auch eine positive Sichtweise kann hier einen deutlichen Unterschied machen, wie im Beitrag „Warum schlafen Optimisten besser?“ nachzulesen ist.

Thermenurlaub oder kurze Auszeit

Ob man sich ein paar Tage Urlaub gönnt oder zumindest mal eine kleine Auszeit vom Alltag nimmt, die heilenden Kräfte des Thermalwassers wirken auf den Körper besonders entspannend und helfen dabei, abzuschalten und die Seele baumeln zu lassen. Ein regenerierender Thermenurlaub gilt somit als optimale Gesundheitsoase für Körper und Geist. Eine Auszeit zwischendurch kann man sich in der Heiltherme Bad Walterdorf übrigens auf vielfältige Weise gönnen. Ob mit einem Frühstück im Bademantel mit anschließendem Thermentag, als Beautytag oder als Afterwork-Ausflug nach einem stressigen Arbeitstag – mit jedem dieser Pakete lässt man den Alltag garantiert auf angenehmste Weise hinter sich., sorgt für physische und psychische Entspannung und stärkt so sein Immunsystem.

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