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DA LIEGT WAS IN DER LUFT

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Der Duft von frischen Wiesenkräutern in der Sauna, der erdige Waldgeruch entlang den Lebensquellen Naturwegen, die würzige Note eines vollmundigen Rotweines an der Hotelbar oder Omas selbst gebackener Zitronenkuchen: Gerüche und Düfte prägen unsere Erinnerungen und Erlebnisse wie kein anderes Sinnesorgan.

Haben Sie einen Lieblingsduft? Bestimmt. Düfte und Gerüche prägen uns. Sie sind eindrücklich, unverkennbar, manchmal komplex und immer sehr individuell. Was bei dem einen Wohlbehagen auslösen kann, führt bei dem anderen vielleicht zu Unwohlsein. Und: Kaum einem anderen Sinn kann man sich schwerer entziehen als dem Geruchssinn.

ATEMBERAUBEND BETÖREND

Doch wie funktioniert das eigentlich, das Riechen? “Beim Einatmen strömen Duftmoleküle durch die Nase, die an die Riechschleimhaut andocken. Dort befinden sich Millionen von Riechzellen mit Rezeptoren, die darauf spezialisiert sind, Gerüche zu erkennen”, plaudert Heidemarie Strassbauer aus dem Duft-Nähkästchen. Sie ist ärztlich geprüfte Aromatherapeutin und kennt sich in der Welt der Düfte bestens aus. Bis zu ihrer Pensionierung war sie 23 Jahre im Spa des Heilthermen Resorts Bad Waltersdorf tätig und hat die positive Wirkung von duftenden Massageölen tausendfach miterlebt. “Sind die Gerüche erst einmal identifiziert, senden sie Signale ans Gehirn, welches die Gerüche verarbeitet. Das Gehirn ist eng mit dem limbischen System verbunden, das neben Antrieb, Lernen, Gedächtnis vor allem auch Erinnerungen speichert und Emotionen steuert.” Durch diese enge und direkte Verbindung kann ein Geruch also in Sekundenschnelle eine Erinnerung auslösen oder eine bestimmte Emotion hervorrufen. Aus diesem Grund reisen wir beim Schnuppern an einer Sonnencreme vielleicht in die Vergangenheit und erinnern uns an schöne Urlaubsmomente. Auch der Duft eines bestimmten Gerichtes – frisch gebackenes Brot oder eine Tasse Kaffee – kann uns ein unverhofftes “Ach, wie herrlich” entlocken.

IMMER DER NASE NACH

“Düfte sind in jeder Hinsicht echte Multitalente”, schwärmt Heidemarie. “Je nach Inhaltsstoff können Düfte motivieren, anregen, die Leistungsfähigkeit erhöhen, entspannen und vieles mehr. Melisse beispielweise hat eine stark beruhigende Wirkung und hilft etwa bei Schlafproblemen.” Und auch wenn letzten Endes der menschliche Geruchssinn im Vergleich zu jenen von Tieren den Kürzeren zieht: Wer sich von seiner Nase leiten lässt, wird am Ende irgendwo ankommen. Vielleicht auch nur in der Küche, wo Omas Zitronenkuchen darauf wartet, genüsslich verspeist zu werden.

VÖLLIG VON SINNEN

Dass der Geruchssinn derart stark ausgeprägt ist, liegt in der Evolution. Eine feine Nase sicherte unseren Vorfahren das Überleben – und warnt uns bis heute vor Gefahren. So erkennen wir verderbliche oder giftige Lebensmittel oft am Geruch oder können bei Brandgeruch sofort reagieren. Der Geruchssinn ist aber auch eng mit dem Geschmackssinn verknüpft. Beide schaffen beim Essen ein ganzheitliches Feuerwerk im Gaumen. Und nicht zuletzt spielt unsere Nase auch bei der Partnerwahl eine entscheidende Rolle. Eine Mischung aus Eigengeruch, Schweißaroma und Pheromonen gibt in Sekundenschnelle Aufschluss darüber, ob wir unser “Gegenüber” riechen können oder nicht.

DUFTIGE ERINNERUNGEN MIT MELISSE & MINZE

Haben Sie Lust, frische Minze, Melisse oder Lavendel zwischen den Fingern zu verreiben und daran zu schnuppern? Dann lohnt sich ein Besuch in unserem Duftgarten im Außenbereich der Therme oder im Lavendellabyrinth des Hotelparks. Oder buchen Sie eine Spezialanwendung mit Melisse und Minze in unserem Spa-Bereich. Und zwischendurch darf es eine Kräuter-Köstlichkeit aus unseren Restaurants sein oder Sie genießen einen duftend-gesunden Aufguss. Was auch immer sie vorhaben: Viele wunderschöne Dufterlebnisse im Heilthermen Resort warten jedenfalls darauf, in unvergessliche Langzeiterinnerungen verwandelt zu werden.

Wussten Sie, dass unser olfaktorisches Gedächtnis stärker ausgeprägt ist als unser auditives oder visuelles? Der Mensch kann rund 1 Billion Gerüche unterschieden, eine Million Farben bzw. rund 400.000 Töne wahrnehmen.

Hormone können unseren Geruchssinn stark beeinflussen. So werden Gerüche in der Schwangerschaft meist sehr intensiv wahrgenommen. Und der einzigartige Duft eines Babys sorgt dafür, dass wir uns verlässlich um unseren Nachwuchs kümmern.