Man versucht zwar, streng mit sich selbst zu sein und nimmt sich immer wieder aufs Neue vor: Ab Montag läuft es anders. Es funktioniert aber nicht. Ist man einfach nur zu inkonsequent? „Um seine Gewohnheiten langfristig zu verändern, muss man erst mal spüren, dass einem das Neue guttut – ‚nur‘ mit dem Kopf funktioniert das meist nicht”, weiß Regina Pußwald. Die OPTIMUM®-Entspannungs- und Achtsamkeitstrainerin erläutert, wie man erkennt, was einem gut tut, und wie man daraus eine Gewohnheit machen kann – egal ob es um Bewegung, Entspannung oder Ernährung geht.

OPTIMUM® für deine Ernährung

Egal um welche Gewohnheit es sich handelt – die tägliche Yoga-Einheit, 3x wöchentlich Laufen oder nur mehr am Wochenende Desserts zu essen – man muss mehr als 2 Monate (66 Tage) üben, bis Gewohnheiten automatisch ablaufen können. Laut einer Studie des University College Londons, die im „European Journal of Social Psychology“ veröffentlicht wurde, sind diese 66 Tage aber nur ein Richtwert. Es gab Testpersonen, die bereits nach 18 Tagen die neue Gewohnheit etabliert hatten, bei anderen dauerte es 254 Tage.

Will man das wirklich selbst? Oder läuft man Idealen hinterher?
Auch Regina Pußwald, zertifizierte Entspannungs- und Achtsamkeitstrainerin im OPTIMUM® – Zentrum für individuelle Gesundheit betont, dass jeder Mensch sein individuelles Tempo hat: „Der Mensch ist keine Maschine, die man einfach schnell mal ‚umprogrammieren‘ kann. Eine Gewohnheit muss man trainieren und lernen – es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Was viele übersehen ist, dass man sich zuerst in Ruhe überlegen soll, was einem wirklich guttut. Will ich mit dem Laufen beginnen, weil es eine Freundin auch macht? Will ich Yoga machen, weil auf Instagram so schöne Fotos davon gepostet werden? Oder möchte ich diese Gewohnheit wirklich für mich selbst in mein Leben bringen?“

„Der erste Schritt ist, sich selbst besser kennenzulernen und ehrlich zu sich selbst sein: Was will man wirklich verändern? Wie bringt man mehr Wohlbefinden in den Alltag? Wir starten auch jedes OPTIMUM®-Coaching mit einem sehr umfangreichen Analysegespräch, um genau das herauszufinden“, verweist Pußwald auf das 6-monatige Coaching im Quellenhotel Heiltherme Bad Waltersdorf.

„Und man muss auch bedenken, dass sich Ziele verändern. Man hat es nun monatelang mit der täglichen Yogaeinheit probiert. Eigentlich muss man sich noch immer dazu zwingen. Dann ist es höchste Zeit, mal eine geführte Meditation oder Chi-Gong oder einen Bodyscan auszuprobieren, es gibt unendlich viele Entspannungsmöglichkeiten. Wenn man sich auch nach Monaten noch immer zu seiner Yoga-Einheit prügeln muss, liegt das meist nicht an Inkonsequenz, sondern daran, dass man einfach noch nicht die richtige Form der Entspannung für sich gefunden hat.“

 

Im Alltag immer wieder „bei sich selbst einchecken“
Das bewusste Spüren und Wahrnehmen seiner Bedürfnisse ist nicht nur am Beginn einer Gewohnheitsveränderung, sondern generell immens wichtig. „Gerade, wenn man gestresst ist, besteht die Gefahr, dass man nicht mehr wahrnimmt, was einem guttut. Da ist es umso wichtiger, sich 5 Minuten herauszunehmen, in denen man eine Atemübung macht. Damit übt man, sich selbst und seine Bedürfnisse besser wahrzunehmen und beim nächsten Mal schon frühzeitiger reagieren zu können, bevor die Stressbelastung Überhandnimmt. Unter Stress wird nämlich auch das Verändern von Gewohnheiten unendlich viel schwerer.“

Säbelzahntiger lässt grüßen: Stress hindert uns am Ändern von Gewohnheiten
„Natürlich braucht es Konsequenz und Ausdauer, wenn man Gewohnheiten verändern will. Man muss aber sehr vorsichtig sein, dass das nicht zum Stress wird. Wenn ich mich verurteile, weil ich einmal zu viel Süßes gegessen habe oder meine Bewegungseinheit ausfallen hab lassen, ist das kontraproduktiv. Damit mache ich mir nämlich selbst Stress und unter Stress hat der Körper keine Ressourcen, um etwas Neues zu lernen.“

„Auch wenn es heute nicht mehr die Säbelzahntiger sind, die uns stressen, sondern das volle Mail-Postfach und Termin-Chaos: Der Körper reagiert unter Stress heute noch gleich wie in der Steinzeit: Er fährt all jene Prozesse, die nicht unbedingt zur Stressbekämpfung notwendig sind, herunter. Dazu zählt auch das Lernen und damit das Verändern von Gewohnheiten“, betont Pußwald.

Gerade wer Gewicht reduzieren möchte, sollte auf die Stressreduktion achten: Diese verändert nämlich die Hormonlage, wodurch sich Fettreduktion und Regeneration verbessern.

Veränderungen erkennen
Motivierend für das Verändern von Gewohnheiten wirkt auch, wenn man – wissenschaftlich fundiert – konkrete Veränderungen feststellen kann. Im OPTIMUM® – Zentrum für individuelle Gesundheit wird mit einer weltweit einzigartigen Ultraschall-Körperfett-Messmethode gearbeitet. Das Besondere daran ist, dass man exakt das Subkutan-Fett (Fetteinlagerung zwischen Muskel und Haut) an ausgewählten Körperstellen analysieren kann. So wird die Veränderung sichtbar, die gezieltes Training genau an einzelnen Stellen bewirkt. Die Ultraschall-Körperfett-Messmethode ist nur eine von zahlreichen digitalen Gesundheitstools, mit denen im OPTIMUM®-Coaching gearbeitet wird.

Die Vitalmonitor®-App ist eine Art „Mini-EKG“ und täglicher Stressmesser, die Trainings- und Ernährungs-App unterstützt dabei, das individuell erarbeitete Fitness- und Ernährungsprogramm Tag für Tag umzusetzen (Kurzvideos zu Übungen, Ernährungstagebuch etc.).

Mit der BIA-Waage werden nicht nur Fett- und Muskelmasse im Körper, sondern auch der Phasenwinkel gemessen. Dieser zeigt an, wie gut ernährt die Zellen sind.

„Mit all diesen digitalen Gesundheitstools kann man einerseits das Training noch gezielter anpassen, andererseits ist natürlich auch ein Motivationsfaktor damit verbunden, wenn man Veränderungen so exakt sieht“, sagt Bernd Haas, Sportwissenschafter und OPTIMUM®-Coach.

Jeder Tag ist anders – und das ist ok
Pußwald betont: „Jeder Mensch hat Tage, an denen es einem nicht so gut geht. Und da fällt es natürlich auch schwieriger, seine neuen Gewohnheiten umzusetzen. Es ist ganz wichtig, dass man sich das zugesteht. Wir sind keine Maschinen und es ist vollkommen ok, dass man nicht immer konsequent sein kann. Sich kleine Ausrutscher zu erlauben und nicht dagegen anzukämpfen ist viel sinnvoller, weil jeder Kampf Stress produziert. Daher gilt: Sich ein Stück Schokolade zu erlauben, wenn einem danach ist. Wenn man dagegen ankämpft steigt das Risiko, dass man erst recht kapituliert: ‚Jetzt ist eh schon alles egal, kann ich gleich die ganze Tafel Schokolade essen.‘“

Familie als Motivations-Booster
Hilfreich kann es auch sein, wenn man seine Angehörigen in das Ziel, Gewohnheiten zu verändern, integriert. „Man kann den Partner oder die Partnerin bitten, dass sie einen immer wieder auf den Vorsatz hinweisen. Oder wenn es um die Bewegung geht, kann man sich auch mit Freunden verabreden oder zu einem Kurs anmelden, das steigert auch die Motivation.

Hard Facts zu OPTIMUM® – das Zentrum für individuelle Gesundheit

Mit OPTIMUM®, dem Zentrum für individuelle Gesundheit, bietet das Quellenhotel Heiltherme Bad Waltersdorf ein Spezial-Programm für die persönliche Gesundheit, das auch wirklich etwas bringt. Das Coaching-Team arbeitet effizient und persönlich mit den Kunden – an der Bewegung, der Entspannung und der Ernährung. 6 Monate lang werden die Kunden individuell gecoacht – von einem Team aus Sportwissenschaftern, Physiotherapeuten, Diätologen, Entspannungscoaches und anderen Therapeuten. Während dieses halben Jahres verbringen die Kunden 14 Nächte im Quellenhotel Heiltherme Bad Waltersdorf, darüber hinaus erfolgt das Coaching je nach Wunsch online und auf Wunsch auch offline. Digitale Gesundheitstools (HRV-Messungen, Trainings- und Ernährungs-App, Ultraschall-Körperfett-Messung) ergänzen das einzigartige Programm, das langfristig gesund und fit hält.

Nähere Infos: heiltherme.at/optimum

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