Möglichst wenig Fett und möglichst viel Muskelmasse? Ist die Rechnung so einfach oder ist ein bisschen Speck um die Hüften gar nicht so schlimm? Warum man beim Thema Fett Äpfel nicht mit Birnen vergleichen darf und weshalb ein Zuwenig an Fett sogar schädlich sein kann …

Fett ist ein intelligentes Organ
Gleich vorweg: Fett darf nicht grundsätzlich als schlecht bezeichnet werden. Im Gegenteil – medizinisch bezeichnet man das Fettgewebe als größtes endokrines Organ des Körpers. Fettzellen sind also nicht nur ein passiver Energiespeicher, sie sind ein aktives Organ des Menschen. Neben wichtigen Hormonen und Botenstoffen erzeugen sie eine Reihe an Substanzen und Signalstoffen, über die sie mit dem ganzen Körper kommunizieren. Fett ist damit für uns lebenswichtig.

Fett als Energiespeicher für 40 Marathons
Wussten Sie, dass ein durchschnittlicher Körper genug Fett hat, um 40 Marathons zu überstehen? Gehen die Kohlenhydratreserven zur Neige, greift der Organismus auf Fett als Energiequelle zurück. Und das sollte in ausreichendem Maß vorhanden sein. Denn andernfalls schraubt der Organismus nicht lebensnotwendige Funktionen zurück. Bekommen Mädchen beispielsweise ihre erste Periode lange Zeit nicht, kann das an einem zu geringen Körperfettanteil liegen.

Der Äpfel-Birnen-Vergleich

Im Gegensatz ist ein Zuviel an Fett für uns Menschen sehr wohl gesundheitsschädlich. Doch nicht nur bei Lebensmitteln, auch beim Körperfett muss man zwischen gutem und schlechtem Fett unterscheiden. Die Gewinner sind hier eindeutig die Birnen(figuren). Die typisch weiblichen Rundungen an Hüften und Oberschenkeln dienen primär als Energiespeicher. Sie gelten (zumindest in Maßen) als gesund, denn aus der Fettschicht an Gesäß und Beinen wird vorrangig das gute Leptin entsandt. Zudem haben Untersuchungen einen Zusammenhang mit einer erhöhten Insulinempfindlichkeit festgestellt, was evtl. vor Diabetes schützen kann.

Gesundheitlich nicht ideal ist die Fettverteilung der Apfelfigur. Hier handelt es sich um Viszeralfett. Es wird einerseits tiefer in der Haut gespeichert, um wichtige Organe, wie Leber oder Niere zu umgeben, ist aber auch ein bekannter Risikofaktor für Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes.

Gesundes Übergewicht?
Je nachdem wo die Fettpölsterchen also liegen, bleibt einem auch als „vollschlanke“ Person ein guter Gesundheitszustand nicht verwehrt. Ausschlaggebend dabei ist aber regelmäßige Bewegung, abgestimmt auf die eigenen Bedürfnisse und Erfordernisse. Was hier für einen passt, findet man am besten mit seinem persönlichen OPTIMUM®-Coach heraus. Und hier kommen, neben fundiertem sportwissenschaftlichem Know-how auch modernste technische Methoden zum Einsatz. So z. B. eine einzigartige Ultraschall-Körperfett-Messmethode, die bisher nur Spitzensportlern zugänglich war.

Einzigartiges Verfahren zur Körperfettmessung mittels Ultraschall

„Bei einer gewöhnlichen Körperfett-Waage wird der Wert für den gesamten Körper prozentuell angezeigt. Es fehlt allerdings die entscheidende Information, an welchen Stellen sich das Fett befindet“ gibt Sportwissenschafter und OPTIMUM®-Coach Bernd Haas zu bedenken. Abhilfe schafft eine eigens entwickelte Methode zur exakten Körperfettmessung mittels Ultraschall. Mit keinem anderen Verfahren kann Körperfett und dessen Verteilung genauer bestimmt werden. Weltklasse-Fußballteams und andere Elite-Sportler setzen diese Methode ein. In der Heiltherme Bad Waltersdorf wird die Ultraschall-Körperfettmessung weltweit erstmals auch einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Gesund mit Motivation und Freude

Im Zentrum für individuelle Gesundheit des Quellenhotel Heiltherme Bad Waltersdorf wird mit professioneller Unterstützung ein individuelles Sport- und Ernährungsprogramm erarbeitet. Damit kann man seine Gesundheit erhalten und bei Bedarf auch ein paar Kilo verlieren. Wichtig ist dabei, die Regelmäßigkeit und die steht ganz oben auf dem Bewegungsplan der OPTIMUM®-Coaches. „Ich möchte die Menschen dabei unterstützen, sich konsequent jeden Tag ein bisschen zu bewegen. Das ist natürlich nicht immer einfach und man muss gerade am Anfang aufpassen, dass man sich nicht zu hohe Ziele setzt. Dann verliert man nämlich schnell die Motivation“, weiß Gesundheitstrainer und Sportwissenschaftler Laszlo Gilicze. Und auch Ernährungstrainerin Silvia Zollner schlägt in dieselbe Kerbe: „Wenn etwas kompliziert ist, verliert man schnell die Freude. Deshalb will ich den OPTIMUM®-TeilnehmerInnen zeigen, dass gesunde Ernährung gar nicht so schwer ist. Und vor allem, dass es dazu keine strengen Regeln braucht und man sich nicht verurteilen muss, wenn man mal über die Stränge geschlagen hat.“

Unsere Coaches

Sportwissenschafter Mag. Bernd Haas, Ernährungscoach Veronika Schöngrundner BSc, Sportwissenschafter Laszlo Gilicze, Ernährungscoach Silvia Zollner (v.l.n.r.)

Fett ist nicht gleich Fett

Ein erster Ansatz zu einer gesünderen Ernährung ist – damit wir beim Thema bleiben – die Wahl der richtigen Fette bzw. Öle. Denn Fett ist nicht gleich Fett – man unterscheidet generell zwischen den sog. gesättigten und ungesättigten Fettsäuren.

Schlechte Fette versus …
Als schlechte Fette werden generell gesättigte Fettsäuren eingestuft. Sie sind in tierischen Lebensmitteln enthalten wie Fleisch, Eiern und Milchprodukten und heben, im Übermaß genossen, den Cholesterinspiegel. Damit steigt gleichzeitig das Risiko für Herz-Kreislauf- Erkrankungen und Diabetes. Zwar dienen sie beispielsweise auch als Botenstoffe für das Nervensystem, können aber vom Körper selbst gebildet werden und müssen daher nicht zwingend durch Nahrung zugeführt werden.

… gute Fette
Den Gegenpart zu den gesättigten Fettsäuren bilden die ungesättigten Fettsäuren, die sog. guten Fette. Diese werden weiter in einfach und mehrfach ungesättigte unterteilt. Einfach ungesättigte Fettsäuren stecken in pflanzlichen Ölen, aber auch in Nüssen oder Avocados und sind u. a. für die Vitaminaufnahme im Körper wichtig. Zudem können sie den Cholesterinspiegel senken. Im Gegensatz zu den gesättigten Fettsäuren können sie vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Es ist daher wichtig mehrfach ungesättigte Fettsäuren mit der Nahrung aufzunehmen. Besonders wertvoll sind dabei die Omega-6-Fettsäuren, welche in Fischöl, aber auch einigen pflanzlichen Ölen, wie Rapsöl, Olivenöl oder Leinöl enthalten sind. Diese kommen im Quellenhotel in der eigens kreierten TSM®-Kulinarik reichlich in Verwendung.

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