Von Alltagstrott keine Spur

“Wenn man sich gut versteht, dann macht es einfach Spaß – ob als Schwestern oder Arbeitskolleginnen, das macht für uns keinen Unterschied. Es passt einfach und wird nie langweilig“, bestätigen Renate Ebner und Resi Wolf. Gemeinsam mit ihrer Schwester Rosi und zwei Nichten ist der „Familien-Clan“ der geborenen Storers mittlerweile so tief in der Heiltherme Bad Waltersdorf verwurzelt, dass er sogar eigene „Gäste-Fanclubs“ hat. Und dann wäre da noch die Sache mit dem Babybauch …

Begonnen hat es mit Renate Ebner. „Ich habe als Restaurantfachfrau in Bad Waltersdorf zu arbeiten begonnen und bin seitdem hier.“ In den darauffolgenden Jahren kamen sukzessive 2 weitere Schwestern und 2 Nichten dazu.

Einen Einblick in ihren Alltag und ihre Verwurzelung in der Heiltherme Bad Waltersdorf geben die Schwestern Renate Ebner und Resi Wolf im Interview:

Renate, du bist mittlerweile Mutter von zwei Kindern und Serviceleiterin. Lässt sich das gut verbinden?

Renate: Ja, gerade als Mutter ist es ein Vorteil, wenn man sich Dienste flexibel einteilen kann. Wir unterstützen uns im Team gegenseitig, da springt man auch gern mal für den anderen ein, wenn er oder sie kurzfristig nicht kann. Und meine Kinder sind ja auch schon größer, da geht das schon einfacher.

Wobei die Erinnerung an deinen Babybauch den Gästen ja durchaus noch vertraut ist …

Renate: Ja, die Gäste sprechen mich auch heute noch drauf an, weil sie sich daran erinnern können. Dann fällt uns immer gemeinsam auf, wie schnell die Zeit vergeht. Heute freut sich meine Nichte Melanie über ihren Nachwuchs Emma. Sie ist derzeit in Karenz und arbeitet als Gärtnerin und Malerin bei uns.

Resi: Ich finde es auch immer wieder schön, welch enge Verbindungen mit manchen Gästen entstehen. Das ist schon etwas ganz Besonderes. Die Gäste fragen teilweise, wann ich Dienst habe, damit sie sich ihren Urlaub entsprechend einteilen können. Einmal war es sogar so, dass ich kurzfristig Dienst getauscht habe und mich dann nicht von Stammgästen verabschieden konnte, die waren dann sehr enttäuscht. Ich hab‘ das aber dann Gott sei Dank aufklären können.

Das hört sich ja fast nach einem „Gäste-Fanclub“ an?

Resi (schmunzelt): Ja, das kann man so sagen. Wir haben viele Stammgäste, die mehrere Wochen im Jahr zu uns kommen, da freue ich mich dann selbst schon immer wieder drauf, weil hier einfach eine sehr enge Verbindung besteht. Ich bin ja gelernte Schneiderin und mache auch immer wieder kleine Reparaturarbeiten, etwa bei Bademänteln oder der Wäsche, da kommt man natürlich auch in Kontakt mit den Gästen und auch sonst bei meiner Arbeit in der Wäscherei. Aber das ist eigentlich in allen Abteilungen so. Meine Tochter Karin arbeitet seit 15 Jahren in der Hotelbar des Quellenhotels. Sie unterhält sich auch total gerne mit den Gästen und gibt ihnen Tipps, was man in der Region so alles unternehmen kann. Wir Mitarbeiter sind ja selbst zum großen Teil in der Nachbarschaft aufgewachsen und wollen den Gästen vermitteln, wie schön es bei uns ist.

Seid ihr eigentlich auch selbst hie und da als Gäste in der Heiltherme?

Resi: Ja, ich mache mit meinem Mann gerne einen Badetag, um gemeinsam Zeit zu verbringen, gut zu essen und einfach zu genießen.

Renate: Ja, natürlich. Und ich habe das, denk ich, auch an meine Kinder vererbt. Sie sagen selbst schon immer, dass sie lieber in die Heiltherme wollen, als in eine Erlebnistherme. Auch die Kosmetik-Angebote nutze ich öfters.

Wie würdet ihr das Betriebsklima im gesamten Resort beschreiben?

Resi: Ich kann mich nicht an einen Tag erinnern, der nicht gepasst hätte. Nach einem Urlaub freue ich mich schon immer darauf, wieder arbeiten zu gehen. Und natürlich sind die Ausflüge und Team-Veranstaltungen super. Ich bin bei jeder Gaudi dabei und meistens auch unter den letzten Gästen.

Renate: Es ist einfach super, dass man sich untereinander sehr gut kennt, weil viele schon seit Langem dabei sind. Der Umgang ist sehr wertschätzend und es sind da wirkliche Freundschaften entstanden.

Stellt sich da nicht irgendwann Alltagstrott ein, wenn man sich so lange kennt?

Renate: Definitiv nicht. Fad wird uns nie und es gibt keinen Alltagstrott, trotz der vielen Dienstjahre. Wir haben immer wieder neue Herausforderungen und Aufgaben. Und es ist auch schön, dass man sich immer wieder weiterentwickeln und wachsen kann. Ich schätze es sehr, dass ich zahlreiche Weiterbildungen finanziert bekommen habe, wie etwa Sprachkurse, die Weiterbildungen zum Lehrlingsausbilder und zum Weinberater. Vor einiger Zeit habe ich auch den Sommelier Österreich absolviert.

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