Im Frühling macht das Wetter, was es will. Mal kommt „das Nass“ von oben, mal ist es so heiß, dass man Wasser zur Abkühlung benötigt. Oder man genießt die ersten Frühlings-Sonnenstrahlen, während man sich am Thermalwasser dahintreiben lässt. Aber warum treibt der Mensch eigentlich auf dem Wasser? Was passiert beim Schwimmen? Warum macht es einen großen Unterschied, in welchem Wasser man badet und worin liegen hier die Besonderheiten der Heiltherme Bad Waltersdorf? Sportwissenschafter und Experten des Wasserlabors klären auf.

Warum schwimmt ein menschlicher Körper eigentlich auf dem Wasser? Diese Frage zählt zu den Top-Fragen, die auf Google zum Thema Wasser gesucht werde. Nicht umsonst heißt es, „Wasser ist Leben“ – der Mensch besteht zu zwei Dritteln aus Wasser. „Insgesamt ist ein Mensch leichter als gleich viel Wasservolumen, daher kann man auf dem Wasser treiben“, weiß Sigrid Thaller vom Institut für Sportwissenschaften der Uni Graz und Autorin des Buches „Physik des Sports“. Die Biomechanikerin erläutert: „Beim Treiben auf dem Wasser kommt es auf die durchschnittliche Dichte des Menschen an, also auf das Gewicht pro Volumen. Muskeln haben eine größere Dichte als Wasser, Fett und luftgefüllte Organe eine geringere.“ Weil die Körperzusammensetzung individuell ist – vor allem wenn man Männer und Frauen vergleicht – gelingt das „auf dem Wasser treiben“ auch unterschiedlich gut. „Frauen haben im Durchschnitt eher eine gleichmäßigere Gewichtsverteilung als Männer, daher ist das flache Liegen auf dem Wasser für sie im Allgemeinen leichter.“ Und: „Da Muskeln und Fett unterschiedlich verteilt sind, sinken die eher muskulösen Beine meistens ab, während der Rumpf mit der luftgefüllten Lunge nach oben treibt.“

Gesundheitsfördernde Wirkung des Schwimmens
Anders als beim auf dem Wasser treiben, arbeitet man beim Schwimmen aktiv gegen den Wasserwiderstand. Thaller: „Dadurch werden Kraft und Ausdauer trainiert. Eine gut entwickelte Muskulatur ist nicht nur wesentlich in der Sturzprophylaxe, sondern verringert ebenso das Risiko für Zivilisationskrankheiten, wie z.B. Typ II Diabetes. Auch für die Gelenke ergeben sich wesentliche Vorteile: Der Auftrieb wirkt dem Gewicht entgegen, die Belastung verringert sich deutlich, was besonders bei übergewichtigen Personen von Vorteil ist.“

Thermalwasser aus einer der ergiebigsten Quellen Österreichs
Egal, ob man sich auf dem Wasser treiben lässt oder im Wasser schwimmt, es macht einen großen Unterschied, ob man in einem gewöhnlichen Hallen- oder Freibad oder in einem Thermalwasser badet. In der Heiltherme Bad Waltersdorf befindet sich auch im Sportbecken zu 100 Prozent Thermalwasser.

Im Bad Waltersdorfer Thermalwasser sind wertvolle Mineralstoffe enthalten und als eine der wenigen Thermen verfügt man über einen Frischwasserzufluss. Dazu Gernot Deutsch, Geschäftsführer der Heiltherme Bad Waltersdorf: „Bis zu 1,9 Millionen Liter Thermalwasser kommen bei uns täglich frisch aus der Quelle. Damit haben wir eine der ergiebigsten Quellen Österreichs und können gewährleisten, dass in all unseren 14 Becken das Wasser mehrmals täglich ausgetauscht wird. Man badet also durchgehend in frischem und damit besonders wertvollem Thermalwasser.“

Für dieses ist unter anderem die Anti-Stress-Wirkung bestätigt. Eine wissenschaftlich publizierte Studie von Christian Fazekas von der Med Uni Graz und seinem Team zeigte, dass Thermalwasser in Kombination mit Bewegung Stress nachweislich reduziert. Vor allem für Hochgestresste ist der Erholungseffekt am größten.

Platz 1 in der Kategorie „Pool – Wasser – Hygiene“
Auch beim Relax-Guide belegte man unlängst den Platz 1 in der Kategorie „Pool – Wasser – Hygiene“. Dazu Deutsch: „Das Thermalwasser ist ein immens wertvolles Naturprodukt und genauso behandeln wir es auch. Die Auszeichnung beim Relax Guide bestätigt einmal mehr, dass wir bei der Qualität keine Kompromisse machen – damit unsere Gäste in vollen Zügen genießen können und dabei ihrer Gesundheit Gutes tun.“

Wovon hängt die Charakteristik des Wassers ab?

„Die Charakteristik eines Wassers hängt von den Gesteinsschichten ab, durch die das Grundwasser fließt bzw. von der Tiefe aus der es entspringt. In Urgesteinsböden finden wir sehr weiche Wässer, im Kalk hartes Wasser mit höherer Gesamtmineralisation. Diese Unterschiede können sehr engräumig verteilt sein, sodass 2 Nachbar-Brunnen eine ganz unterschiedliche Charakteristik aufweisen“, weiß Franz Mascher, Bereichsleiter des Wasserlabors am Institut für Hygiene der Medizinischen Universität Graz im ZWT. „Eine Besonderheit des Grundwassers stellen die sehr wertvollen artesischen Brunnen dar, die eine sehr hohe Wasserqualität aufweisen. Diese Quellen liegen extrem tief, das Wasser ist vor Verunreinigungen besser geschützt und durchfließt viele Gesteinsschichten.“ Solche Brunnen gibt es u.a. in der Oststeiermark.

Besonders tief aus der Erde kommt auch das Wasser, das in der Heiltherme Bad Waltersdorf genutzt wird: aus bis zu 1,4 Kilometern Tiefe. Mit bis zu 1,9 Millionen Litern täglich verfügt man auch über eines der ergiebigsten Thermalwasservorkommen Österreichs. Dieses gewährleistet, dass alle 14 Thermalwasserbecken mehrmals täglich mit frischem Thermalwasser versorgt werden.

Ideale Badetemperatur
Laut der Heilwasseranalyse der Universität Graz und Prof. Prim. Dr. Lindschinger ist die Heiltherme Bad Waltersdorf eine Natrium-Hydrogencarbonat-Chlorid-Therme hypotonischer Konzentration, die bei  27 bis 36 °C ihre wohltuende, heilsame Wirkung entfaltet.

sich Gutes tun

Genießen Sie einen entspannten, gesunden Tag in der Heiltherme Bad Waltersdorf!