Übertraining erkennen und vermeiden. So gehts!

Jeder Sportler – egal ob Hobby-, Amateur- oder Profisportler – fürchtet es: Das Übertraining. Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, handelt es sich hierbei um eine Überlastung des Körpers durch sportliches Training. Dies kann sowohl durch zu hohen Umfang (also zu lange oder zu häufig) als auch durch zu hohe Intensitäten (also zu intensiv, zu schnell, o. Ä.) ausgelöst werden. Meist sind es allerdings die fehlenden Regenerationszeiten, die Sportler in das Übertraining führen. Der Weg dorthin ist ein schleichender Prozess und tritt nicht vom einen zum anderen Training auf. Deshalb ist es wichtig, eine mögliche Überlastung frühzeitig zu erkennen und entgegenzusteuern.

So kommt es zum Übertraining

Training – egal ob Ausdauer oder Kraft – ist unbedingt notwendig, um seine körperliche Fitness zu steigern und unsere Gesundheit zu fördern. Dieser Leistungssteigerung liegt das Prinzip der Superkompensation zugrunde. Wird ein Trainingsreiz gesetzt – gehst du zum Beispiel eine Stunde laufen – kommt es zu Ermüdungserscheinungen und deine Leistungsfähigkeit fällt unter dein Ausgangsniveau ab. In der Pause zum nächsten Training erholt sich der Körper wieder. Um bei der nächsten Lauf-Runde besser vorbereitet zu sein und den Belastungen standzuhalten, steigt die Leistungsfähigkeit deines Körpers über das Ausgangsniveau an. Dies wird Superkompensation genannt. Soweit, so gut. Wird allerdings zu wenig Pause zwischen den Belastungsreizen eingehalten, kann sich dein Körper nicht bis zum Ausgangsniveau oder darüber hinaus erholen und die Leistung fällt immer weiter ab. Ein Übertraining entwickelt sich.

Übertraining erkennen und vermeiden

Sich auf sein eigenes Gefühl zu verlassen ist trügerisch, denn meist bemerkt man ein Übertraining erst, wenn es schon zu spät ist. Um nicht erst hineinzuschlittern, ist es primär wichtig, die richtige Dauer und Häufigkeit von Ruhephasen zur Regeneration zu wählen. Im OPTIMUM – dem Zentrum für individuelle Gesundheit – bekommt man dafür ein digitales Tool zur Seite gestellt: Der Vitalmonitor misst die Herzratenvariabilität. Anhand dieser wird festgestellt, wie ausgeruht und regeneriert man ist. Auf dieser Basis wird das Training jeweils ausgewählt. Dafür steht dann der OPTIMUM-Coach zur Seite und wählt die Trainingsinhalte und -dauer aus. In der OPTIMUM-Trainingsapp sind diese Infos dann jederzeit abrufbar.

Fördere deine Regeneration!

Viele Maßnahmen können auch dazu beitragen die Regenerationszeit ganz individuell zu verkürzen. Das warme Thermalwasser in der Heiltherme Quellenhotel fördert beispielsweise die Regeneration. Auch Saunagänge sind im wahrsten Sinne des Wortes ein heißer Tipp. Um bestimmten Muskelgruppen etwas Gutes zu tun, empfiehlt sich eine Massage.