Im Kürbis steckt mehr, als man vermutet

Als Öl im Salat und Deko im Herbst ist der Kürbis wohl den meisten gut bekannt. Das ist aber längst nicht alles, was in der „bombigen Panzerfrucht“ steckt. Er lieferte auch reichlich Stoff für (Liebes-)Dorftratsch, soll die Lust fördern und ist die perfekte Zutat für Massagen und Kosmetikbehandlungen. Spüren Sie selbst in der TSM®-Gesundheitsoase, wie gut das tut!

Wussten Sie, dass der Kürbis …

… eigentlich eine Beere ist?
Auch wenn ihn viele für Gemüse halten – der Kürbis ist eine Beerenfrucht, genauer noch eine Panzerbeere! Von den über 800 existierenden Kürbissorten sind etwa 200 essbar. Sehr beliebt sind dabei der Hokkaido, der Butternuss und der Muskatkürbis. Andere Sorten, wie beispielsweise Zierkürbisse, sind aufgrund des hohen Bitterstoffanteils nicht für den Verzehr geeignet.

… über eine Tonne schwer werden kann?
Wahrlich bombig ist oftmals der Auftritt der Kürbisse. Während für normale Speisekürbisse ein Gewicht bis zu 40 kg keine Seltenheit ist, liegt der aktuelle Weltrekord für den schwersten Kürbis bei satten 1.190,5 Kilogramm.

… auch in der Mythologie häufig anzutreffen ist?
Als Symbol für Wohlstand und Fruchtbarkeit galt der Kürbis bei den Indianern – ebenso als Aphrodisiakum. Noch heute heißt es, dass Kürbiskerne die Lust fördern sollen. In Laos, genau genommen beim Khmu-Volk, ist der Kürbis Teil der Schöpfungsgeschichte. Die ersten Menschen krabbelten demnach aus einem Kürbis.

… Stoff für den Dorftratsch lieferte?
Früher traf man sich in der Steiermark nach der Ernte im Familien- und Dorfkreis, um die Kürbisse von Hand „auszuheppeln“. Es handelte sich dabei meist um ein geselliges Beisammensein mit Brot und Most, abends wurde getanzt. Und es gab einen speziellen Brauch: Die leeren Kürbisschalen wurden genutzt, um die nächtlichen Wege der jungen Männer von ihrem Haus zum Haus ihrer „Dirndl“ – bzw. deren Fenster – anzusteuern. Da die „Kernstraßen“ am nächsten Morgen für alle sichtbar waren, lieferte das reichlich Stoff für den Dorftratsch.

… mehr als 10.000 Jahre alt ist?
Der Kürbis gilt als eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Um die Zeit von 10.700 bis 9.200 v. Christi sind die ältesten Funde des gewöhnlichen Kürbisses (Cucurbita pepo) datiert. Ursprünglich stammt er aus Mexiko, mit der Entdeckung Amerikas gelangte der Kürbis nach Europa. In der Steiermark wird vor allem die Kürbisart „Cucurbita pepo L.“ bzw. dessen Varietät styrica, der schalenlose Ölkürbis, kultiviert.

Der Kürbis gilt als eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt.

… eine Vitamin- und Nährstoffbombe ist?
Speisekürbisse gelten als wichtige Lieferanten für die Vitamine B, C, D und E, aber auch für sättigende Ballaststoffe. Was die Mineralstoffe angeht, zeichnet sich der Kürbis durch einen hohen Betacarotin-Anteil und ein sehr gutes Natrium-Kalium-Verhältnis aus. Dieses ist wichtig für die Muskelfunktionen und für einen ausgewogenen Wasserhaushalt. Auch Magnesium, Kalzium, Eisen, Phosphor und Zink sind im Kürbis enthalten – vom Zink profitiert u.a. die Prostata. Darüber hinaus ist der Kürbis in Sachen Kieselsäure „bombig“ unterwegs, wovon Bindegewebe, Haut und Nägel profitieren. Da der Kürbis aus mehr als 90 Prozent Wasser besteht, ist sein Kaloriengehalt mit nur 25 kcal pro 100 Gramm sehr gering. In Sachen Geschmack ist der Kürbis – frisch von den Feldern der oststeirischen Bauern – allerdings immens vielfältig und geschmackvoll. Das zeigen dieses Jahr auch wieder die Herbst-Schmankerl der TSM®-Kulinarik, dem einzigartigen Angebot des Quellenhotels Heiltherme Bad Waltersdorf. Bei der TSM®-Kulinarik werden hochwertige Lebensmittel von Familienbetrieben aus der Nachbarschaft verarbeitet. Es gelten strenge Kriterien, die die hohe Qualität, den natürlichen Genuss und die saisonale Küche gewährleisten. Richtig nachhaltig eben und mit der klassischen Kürbiscremesuppe oder der kreative Kürbislasagne ein herrlicher Genuss noch dazu.

…die perfekte Zutat für Massagen und Kosmetikbehandlungen ist
„Die wertvollen Inhaltsstoffe des Kürbisses machen ihn ideal für Gesundheitsanwendungen“, weiß Silvia Stumpf, Kräuterpädagogin und Masseurin in der TSM®-Gesundheitsoase Bad Waltersdorf. „Außerdem wird er bei uns in der Region von Familienbetrieben kultiviert und passt ideal zu unseren TSM®-Prinzipien.“

Die TSM®, also die „Traditionell Steirische Medizin®, ist ein Unikat und das Markenzeichen des Quellenhotels Heiltherme Bad Waltersdorf. Das traditionelle Wissen, wie in der Steiermark immer schon die Heilkraft der Natur genutzt wurde, wurde bei der TSM mit modernen Erkenntnissen verbunden und kommt nun in wohltuenden Behandlungen und Produkten mit Zutaten aus der Region zum Einsatz.

Ein Beispiel ist die mehrfach ausgezeichnete TSM®-„Magische 8“-Kürbisölmassage mit ihren speziellen Massagebewegungen – ein beliebter Klassiker seit vielen Jahren. Silvia Stumpf erläutert: „Diese Massagen fördern die Durchblutung, nähren die Haut durch den hohen Kaliumgehalt und wirken außerdem entzündungshemmend und entspannend“. Zu den Massagen erhalten die Gäste einen selbstgerührten „Venenschmeichler” – den „TSM®-Rosskastanien-Kürbisölbalsam“ für die Beine – für zu Hause. Jetzt im Herbst findet der Kürbis auch seine Anwendungen bei den Jahreszeitenbehandlungen in der TSM®-Gesundheitsoase. Lassen Sie sich bei einer Kürbis-Gesichtsbehandlung oder Wohlfühlmassage mit Kürbisöl verwöhnen!

Bei allen Behandlungen wird das TSM®-Kürbisöl verwendet, das in der TSM®-Gesundheitsoase in Handarbeit aus Kürbisöl von der Ölmühle Fandler aus Pöllau, Kürbisextrakt aus dem Fruchtfleisch, Olivenöl, Mandelöl und Escin hergestellt wird.

Lust unsere TSM®-Kulinarik und das Kosmetik- und Massageangebot auszuprobieren?

Dann reservieren Sie noch heute Ihren Tag in der Heiltherme Bad Waltersdorf!