Glück in Flaschen abgefüllt

Die TSM®-Kräuterküche verwandelt die geballte Kraft der Sonnenkräuter in wertvolle Öle, die Gesundheit und Glück bringen. Wie das geht lesen Sie hier – oder Sie besuchen uns und holen sich ein paar Sonnenstrahlen ab!

 

Die Sommermonate sind die Lieblingsjahreszeit von Silvia Stumpf, Kräuterpädagogin in der Heiltherme, deren große Leidenschaft das Sammeln von Johanniskraut, Melisse, Lavendel und vielem mehr ist. „Alles ist grün, es blüht und duftet“, schwärmt Silvia, die bereits seit 23 Jahren zum Team der TSM®-Gesundheitsoase gehört. Zusammen mit ihrem Team ist sie für die hausgemachten TSM®-Öle, Balsame und Tinkturen zuständig. Was zu guter Letzt in Flaschen und Tiegeln abgefüllt wird, ist aber mit viel Handarbeit verbunden. Wir begleiten Silvia bei einem ihrer Streifzüge durch die Natur, um Johanniskraut zu ernten und Wissenswertes darüber zu erfahren.

Zeitnahe Ernte geballter Heilkraft

Silvia erzählt uns, dass die Ernte von Johanniskraut am besten um den 24. Juni eingeteilt werden sollte. Dieser Tag ist auch das Hochfest von Johannes dem Täufer und steht in engem Zusammenhang mit der Sommersonnenwende. Zu diesem Zeitpunkt ist die Wirkstoffkonzentration der Planze am höchsten. Ideal ist, wenn man die Ernte in die Mittagsstunden verlegt, da steht die Sonne am höchsten und es sollte ein trockener Tag sein. Soweit, so gut! Als wir so vor uns hingehen, werde ich langsam unruhig: kein Johanniskraut in Sicht. Auf die Frage, warum denn hier keines wächst, klärt mich Silvia schnell auf. „Der Lieblingsplatz dieser Pflanze ist meist an Wegrändern mit sonnig, trockenem Standort.“ Und weil sie die Expertin ist, hat sie natürlich auch ihre geheimen Plätze, wo uns ein Blütenmeer an Johanniskraut erwartet.

Reifung im Sonnenbad

Nach dem Sammeln werden die Blüten und Knospen abgezupft, in durchsichtige, weithalsige Gläser gefüllt und mit Olivenöl aufgegossen. Verschlossen und kräftig durchgeschüttelt, reift das Öl nun im warmen Sonnenlicht weiter. Das Sonnenlicht ist notwendig für die Aktivierung des Hypericins. Nach ein bis zwei Monaten färbt sich das Öl rot und ist „gereift“. Anschließend wird es durch ein Leinentuch gefiltert und in dunklen Flaschen abgefüllt. In den Blüten ist insbesondere der Wirkstoff Hyperforin zu finden, was dem Öl aus den Blüten keimtötende und wundheilende Eigenschaften verleiht.

Johanniskraut lindert depressive Verstimmungen

Man tut gut daran, eine Extraportion Sonnenstrahlen einzufangen, um präventiv gegen graue Wintertage vorzubeugen. Es ist medizinisch anerkannt, dass der Mensch, durch das Sonnenlicht angeregt, über 90 % des Vitamins D über die Haut aufnimmt. Nur 10 % können aus biologischen bzw. organischen Gründen über die Nahrung aufgenommen werden, weshalb Sonnenlicht unverzichtbar ist, um das dringend benötigte Vitamin D im Körper zu bilden. Es spielt weiters eine wichtige Rolle beim Aufbau von Knochenzellen, stärkt das Immunsystem und steuert den Tag-Nacht- Rhythmus. Die besondere Kraft der Sonne haben wir in unseren Ölen eingefangen.

Wohltuende Behandlugen

Jetzt einzigartige TSM®-Massagen genießen