5 überraschende Fakten über die Brennnessel

Vom Entschlacken über die Schmerzlinderung bis hin zur Potenzsteigerung: Die Brennnessel gilt aufgrund ihrer vielfältigen Wirkung nicht umsonst als „Königin der Wildpflanzen“. Ihre – im wahrsten Sinne des Wortes – betörende Wirkung brachte ihr sogar ein Verbot im Mittelalter ein. Grund genug, um sich die Heilpflanze etwas näher anzusehen …

1. Brennnessel ist ein Multi-Talent

„Gerade im Frühjahr ist die Brennnessel ein Wundermittel. Sie hilft nämlich beim Entschlacken, kann das Hautbild verbessern, Haarausfall reduzieren und sogar Entzündungen und Schmerzen lindern“, nennt Silvia Stumpf, diplomierte Kräuterpädagogin und langjährige Mitarbeiterin der TSM®-Gesundheitsoase, nur einige Beispiele. „In den Frühjahrsmonaten kann man bei uns eine Reihe von Behandlungen, Kosmetikangeboten und Speisen mit Brennnessel ausprobieren und die Wirkung selbst spüren.“ Diese ist durch zahlreiche Studien bestätigt. Eine Studie der Universitäten Frankfurt und München zeigte etwa, dass der tägliche Verzehr von 50 Gramm gedämpfter Brennnesseln dazu führte, dass die tägliche Dosis des Arzneimittels Diclofenac (wird ua. bei Schmerzen und Entzündungen eingesetzt) von 200 mg auf 50 mg reduziert werden konnte. Und trotzdem verbesserten sich rheumaspezifische Blutwerte und Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen um 70 Prozent.

2. „Zu gefährlich“ für Mönche und Nonnen

Der Brennnessel wird auch eine stimulierende bzw. potenzsteigernde Eigenschaft zugeschrieben. Das führte im Mittelalter dazu, dass Brennnesselsamen für Mönche und Nonnen in Klöstern strengstens verboten waren. Ihr Keuschheitsgelübde sollte nicht gefährdet werden. Den Phytohormonen, die in Brennnesselsamen enthalten sind wird nachgesagt, den menschlichen Östrogenen sehr ähnlich zu sein. Es soll die Samenproduktion beim Mann steigern und die Lust bei der Frau anregen. Deshalb, so heißt es, wird der weibliche Zyklus harmonisiert. Brennnesselsamen werden bei Wechseljahresbeschwerden empfohlen und heutzutage auch gerne eingesetzt.

3. (Nicht) vergessen!

Schon Hildegard von Bingen wusste: Die Brennnessel ist ein Heilmittel gegen Vergesslichkeit und Konzentrationsschwäche, was unter anderem am hohen Eisengehalt liegt – im Vergleich zu Spinat bis zu dreimal mehr. Von Bingen empfahl, Brennnesseln zu zerstoßen, den Saft der Pflanzen mit etwas Olivenöl zu mischen und damit vor dem Schlafengehen Schläfen und Brust einzureiben. „Sobald Brennnesseln zerstoßen oder verkocht werden, brechen die Härchen und die Brennnessel brennt nicht mehr“, beruhigt Kräuterpädagogin Silvia Stumpf.

4. Schmetterlingsraupen lieben sie – Blattläuse hingegen gar nicht

Über 50 verschiedene Schmetterlingsarten legen ihre Eier auf Brennnesseln ab. Nachdem die Raupen geschlüpft sind, befinden sie sich gewissermaßen mitten am Gabentisch. Die Raupen des „Admirals“ oder des „Kleinen Fuchses“ und auch des „Tagpfauenauges“ leben sogar „monopharg“ (das heißt sie sind auf nur eine Pflanzenart spezialisiert) und leben nur von der Brennnessel.

  • Ganz und gar nicht wohl fühlen sich hingegen Blattläuse in der Nähe von Brennnesseln. Deshalb wird Brennnessel-Jauche auch beim biologischen Gärtnern eingesetzt. Gurken und Tomaten gedeihen ohne Blattläuse deutlich besser. Die Brennnessel-Jauche versorgt Gemüse neben Stickstoff und Kalium noch mit zahlreichen weiteren Mineralien.

5. Ideal für den „Frühjahrsputz“ im Körper

Im Vergleich zu anderen vegetarischen Lebensmitteln ist der Eiweiß- und Vitamin B1-Gehalt von Brennnesseln überdurchschnittlich hoch. Auch reich an Eisen, Calcium, Kalium und an den Vitaminen A und C sind die grünen Blätter. „Unsere Vorfahren haben die Heilwirkung der Brennnessel schon seit jeher für die Entschlackung im Frühjahr oder für die Hautbehandlung genutzt“, weiß Kräuterpädagogin Silvia Stumpf. „Wir haben uns intensiv mit der Wunderpflanze Brennnessel beschäftigt und dabei eine Brennnessel-Bürstenmassage entwickelt, für die wir einen eigenen TSM®-Brennnesselbalsam herstellen. Durch die Bürstenmassage werden Hautschuppen entfernt und das Hautbild verfeinert sich. Das ist die perfekte Vorbereitung für den Frühling, wo man in Kleidern, Tops und kurzen Hosen wieder mehr Haut zeigt – und natürlich auch für die Badesaison.“ Ein weiteres neues Angebot in der TSM®-Gesundheitsoase sind die Brennnessel-Basenwickel, die den gesamten Körper beim Entschlacken unterstützen. Genauso wie Brennnesseltee regen auch die Wickel den Stoffwechsel an und helfen Leber und Galle beim Entgiften.

Brennnessel in der TSM®-Gesundheitsoase

Im Frühjahr 2021 bietet die TSM®-Gesundheitsoase zahlreiche Brennnessel-Behandlungen. Nähere Infos: