Aus der Serie “Heilthermen-Familienclans”: Familie Ertl

Familiär und gemütlich: „Das ist einfach Waltersdorf“

Nicht umsonst heißt es „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“. In der Familie Ertl gilt das nicht nur für die Begabung zum Kochen, sondern auch für den Arbeitgeber. Vater, Sohn und Großmutter sind tief in der Heiltherme Bad Waltersdorf verwurzelt – selbst nach ihrer Zeit als aktive Mitarbeiter. Familie Ertl ist bereits in der dritten Generation Teil der „Heilthermen-Familie“. Vater Werner Ertl ist mittlerweile selbst Chef von 250 Mitarbeitern und denkt noch gerne an seine Zeit in der Heiltherme Bad Waltersdorf zurück. „Das familiäre Betriebsklima ist einzigartig gewesen – das ist einfach Waltersdorf“. Auch Oma Franziska ist heute noch Fan des Thermalwassers. Und der Kekse ihres Enkelkindes. Aber alles der Reihe nach …

Das Kochen scheint den „Ertl-Männern“ irgendwie im Blut zu liegen. „Ich hab‘ schon immer gerne gekocht“, sagt der 15-jährige Alexander Ertl, der seit September 2020 als Lehrling im Quellenhotel Bad Waltersdorf tätig ist. Auch für seinen Vater Werner war die Berufswahl rasch klar. „Ich hab‘ eigentlich immer gewusst, dass ich Koch werden will.“ Auch beim Lehrbetrieb war die Entscheidung bei beiden rasch getroffen. Vater Werner: „Ich habe mir schon mehrere Betriebe angesehen. Aber das familiäre Flair in der Heiltherme hat mich begeistert und die Chemie hat gleich gestimmt.“

Spaß im Team – und ganz viele Kostproben
Auch wenn seit der Lehrzeit von Werner Ertl einige Jahrzehnte vergangen sind – das Betriebsklima in der Heiltherme Bad Waltersdorf ist unverändert, bestätigt Sohn Alexander als Teil der „Heilthermen-Familie“. „Mir hat es im Quellenhotel einfach am besten gefallen, ich habe mich mit den Mitarbeitern gleich gut verstanden und es hat Spaß gemacht. Das Team ist das Wichtigste.“ Alexander schätzt an seiner Ausbildung, dass er viele Rezepte ausprobieren kann und alles frisch zubereitet wird. Und ganz wichtig: „Das Kosten. Man muss ja selbst wissen, wie es schmeckt. Wenn die Gäste dann zufrieden sind, ist das ein schönes Gefühl.”

„Ich hätte es nicht besser erwischen können“
Die Verwurzelung in der Heiltherme begann gewissermaßen schon als kleines Kind. „Ich war mit meinen Eltern oft dort.“ Auch für die Zeit nach der Lehre hat Alexander bereits große Pläne. „Küchenchef zu sein oder ein eigenes Restaurant zu haben, könnte ich mir gut vorstellen.“ Auch damit würde er in die Fußstapfen seiner Eltern treten, beschäftigt Vater Werner Ertl als früherer Catering-Unternehmer bzw. jetzt als Personal-Vermittler für die Gastronomie mittlerweile rund 250 Mitarbeiter. Er ist Exklusiv-Partner von Red Bull und zählt renommierte Betriebe zu seinen Kunden. An seine Lehre in der Heiltherme Bad Waltersdorf denkt er gerne zurück. „Ich hätte es nicht besser erwischen können. Es war eine super Ausbildung und wir waren ein junges Team. Man kann nur sagen: Das ist einfach Waltersdorf – das gegenseitige Wertschätzen, dass man einfach Bitte und Danke sagt und eine Gemeinschaft ist.“

Auch als ehemaliger Mitarbeiter noch verwurzelt
Mit ehemaligen Kollegen hat er auch heute noch Kontakt und genießt selbst gerne die Vorzüge des oststeirischen Unternehmens. „Wir treffen uns einmal in der Woche in einer Sauna-Runde in Bad Waltersdorf.“ Als Personal-Vermittler für die gehobene Gastronomie ergeben sich für ihn auch Partnerschaften und gemeinsame Projekte mit dem Viersterne-Hotel. „Wir haben Schulungen und bilden Fachkräfte aus, die leider im Tourismus immer wieder dringend benötigte Mangelware sind.“

Dass sein Sohn in seine Fußstapfen tritt, freut ihn. Die Verwurzelung der Familie mit der Heiltherme Bad Waltersdorf wächst dadurch weiter. „Alexander hat schon immer gerne gekocht, die Schule war nicht sein Ding. Die Lehre war dann sein eigener Wunsch, was ich aber sehr unterstütze. Dass es im Quellenhotel für ihn passt, hat er schon nach dem ersten Tag gewusst.“

Stolz auf die Enkelkinder
„Einfach gepasst“ hat es auch für Franziska Ertl, die Mutter von Werner. Sie war 15 Jahre lang in der Thermenreinigung tätig – und fühlt sich auch heute noch eng mit der Heiltherme Bad Waltersdorf verbunden. „Ich bin jede Woche zum Baden dort. Das Wasser ist einfach super. Die Damen an der Thermenrezeption kennen mich alle gut.“ Der Kontakt mit Menschen war ihr immer wichtig. „Mir haben am Anfang in der Pension die Gäste sehr gefehlt. Und ich wurde sehr oft von Menschen begrüßt, die ich gar nicht wiedererkannt habe“, erzählt sie schmunzelnd. Auf die Enkelkinder ist sie sehr stolz. „Sie kochen alle so gut. Alexander macht so gute Mehlspeisen, da muss ich ihm gar nicht mehr helfen. Die Weihnachtsbäckerei hat er letztens ganz selbstständig schon übernommen. Und seine Kekse sind wirklich sehr gut.“

Auch in der Pension noch immer verbunden
Franziska hat sich in der Heiltherme Bad Waltersdorf sehr wohlgefühlt. „Man hat sich auch mit dem Chef immer alles ausreden können. Wenn etwas nicht gepasst hat, wurde es angesprochen. Und auch die Meinung der Mitarbeiter war immer gern gehört.“ Nicht nur zum Baden, auch zu den Veranstaltungen kommt sie heute noch gerne in die Heiltherme Bad Waltersdorf, wenn zum Beispiel die Edlseer spielen. Auch wenn sie schon lange in Pension ist: Sie fühlt sich nach wie vor als Teil der „Heilthermen-Familie“ und ist gerne unter Menschen. Deshalb hofft sie auch sehr darauf, dass es bald wieder losgeht und sie wieder zum Schwimmen und Baden kommen kann.